Die Idee zum  INDIGO filmfest entstand 2004 im Rahmen der Filmemacher-Plattform INDIGO board, sozusagen als „Werkschau“ der damaligen Forenmitglieder. Im Juni 2005 fand dann das erste INDIGO filmfest im Bühler Kino Blaue Königin statt. Nach einem stickig-heißen Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Termin für das zweite Festival im Oktober 2006 festgesetzt. Außerdem zog das Festival von Baden-Baden ins Saarland. Seit dem dritten Festival 2007 ist die Heimat des INDIGO filmfest das Bürgerhaus im beschaulichen Bardenbach bei Wadern, im Herzen des Saarlandes.

Mit den Jahren wuchs auch die Zahl der Einsendungen und das Festival öffnete sich für Filmemacher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Größtenteils werden unabhängig produzierte Amateur- und Independentfilme gezeigt. Anfangs noch stark dem Horrorgenre verpflichtet, gibt es auf dem Festival mittlerweile eine große Bandbreite aller möglichen Genres, oft auch im wilden Mix.

So gibt es von absoluten Anfängerstreifen bis zu höher budgetierten Independentfilmen eine große Vielfalt an Kurz- und Langfilmen zu sehen. Viele der Filmemacher sind mittlerweile treue Besucher und genießen die familiäre Atmosphäre des Festivals.

Mit dem Umzug in die rustikalen Räumlichkeiten des Bürgerhauses haben wir uns für eine bodenständige Ausrichtung entschieden. Die Anreise gestaltet sich zwar auf Grund der nicht gerade zentralen Lage manches Mal als abenteuerlich, aber dafür wird man mit einer heimeligen Umgebung entschädigt.

Da das Festival über zwei Tage läuft und die meisten Besucher eine weite Anreise hinter sich haben, war es uns wichtig, auch eine gute und günstige Verpflegung zu bieten. Während im Saal die Filme über unsere Leinwand flimmern, werden in der Küche frische Leckereien zubereitet und im Vorraum wird sich angeregt unterhalten oder im DVD- und Blu-ray-Angebot gestöbert.

Das INDIGO filmfest ist also eher eine Mischung aus Party und Filmfestival.

Wir haben uns auch bewusst gegen die Verleihung von Preisen entschieden. Es gibt bereits genügend Filmfestivals mit Wettbewerbscharakter und bei uns sollte einfach die Unterhaltung im Vordergrund stehen.

Wer sich also für den (deutschen) Independentfilm interessiert, bekommt auf dem INDIGO filmfest einen unterhaltsamen Querschnitt geboten und ist außerdem in guter Gesellschaft mit Gleichgesinnten. Dass es unser Festival jetzt seit über 10 Jahren gibt, hätten wir zu den Anfangszeiten selbst nicht gedacht, aber mittlerweile hat es sich zu einer Veranstaltung entwickelt, auf die wir uns jedes Jahr besonders freuen.

„Das sympathischste Independent-Filmfest in Deutschland.“
Christian Witte, CEREALITY
„Ein Kaleidoskop aus Leidenschaft für Kino.“
Frank Karsten Scheidt, DEADLINE MAGAZIN